Beschwerden und Vorbefunde
Am Beginn steht die genaue Einordnung der Symptome: Was spüren Sie, wie häufig tritt es auf, wie sprechen Ihre Beschwerden auf Medikamente an und gibt es bereits Voruntersuchungen?
Strukturierte Abklärung von GERD und Zwerchfellbruch mit klarer Diagnostik, roboter-assistierter Chirurgie und einem Therapieweg, der zu Ihren Beschwerden passt.
Von Reflux sprechen wir, wenn Mageninhalt wiederholt in die Speiseröhre zurückfließt. Dahinter steckt häufig eine Hiatushernie, also ein Zwerchfellbruch, oder ein geschwächter Verschlussmechanismus zwischen Magen und Speiseröhre. Entscheidend ist nicht nur, dass Reflux vorkommt, sondern wie oft, wie lange und mit welcher Substanz die Speiseröhre belastet wird.
Bleiben Beschwerden bestehen oder kehren sie trotz Tabletten immer wieder zurück, sollte die Ursache genauer abgeklärt werden. Dauerhafter Kontakt mit Säure, Galle oder aufgestautem Mageninhalt kann zu Schleimhautentzündung, Vernarbung, Schluckstörung und bei einzelnen Patientinnen und Patienten auch zu Barrett-Veränderungen führen.
Gerade stiller oder nicht-saurer Reflux wird oft übersehen. Wenn Symptome nicht sauber zugeordnet werden können, hilft eine strukturierte Funktionsdiagnostik deutlich mehr als eine bloße Verlängerung der Medikation.
Für die Therapieentscheidung zählt nicht nur ein einzelner Befund, sondern das Zusammenspiel aus Beschwerden, Endoskopie und Funktionsdiagnostik. Deshalb erfolgt die Abklärung Schritt für Schritt.
Am Beginn steht die genaue Einordnung der Symptome: Was spüren Sie, wie häufig tritt es auf, wie sprechen Ihre Beschwerden auf Medikamente an und gibt es bereits Voruntersuchungen?
Die Magenspiegelung zeigt, ob eine Entzündung, ein Barrett-Ösophagus oder ein Zwerchfellbruch vorliegt. Bei Bedarf werden Biopsien entnommen, damit die Schleimhaut sicher beurteilt werden kann.
Die 24-Stunden-Messung zeigt, wie oft Reflux auftritt, wie hoch er steigt und ob Säure oder nicht-saurer Inhalt beteiligt ist. So lässt sich klären, ob Ihre Beschwerden tatsächlich refluxbedingt sind.
Mit hochauflösender Manometrie und ergänzenden Untersuchungen prüfe ich, wie gut Speiseröhre und Schließmuskel arbeiten. Das ist wichtig, um die richtige Operationsstrategie zu wählen und andere Ursachen auszuschließen.
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Eine Operation ist dann interessant, wenn die Diagnose gesichert ist und Medikamente allein keine stabile Lösung bieten oder nicht zum Befund passen. Ziel ist nicht nur weniger Säure, sondern ein wieder funktionierender Verschlussmechanismus.
Bei der Operation wird der Zwerchfellbruch verschlossen und der Übergang zwischen Magen und Speiseröhre rekonstruiert. Die Magenkuppe wird so geformt, dass wieder ein belastbarer Refluxschutz entsteht. Die roboter-assistierte Technik bietet dabei sehr präzise Präparation im oberen Bauchraum.
Wenn Beschwerden trotz PPI-Therapie bleiben, nachts Mageninhalt hochsteigt, Husten oder Heiserkeit ohne klare Ursache bestehen oder bereits ein Barrett-Befund bekannt ist, lohnt sich eine gezielte Reflux-Abklärung. Im Gespräch prüfen wir zuerst, welche Diagnostik wirklich nötig ist und wo eine Operation sinnvoll sein kann.
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Operative Eingriffe führe ich je nach Indikation unter anderem an der Privatklinik Döbling, im Rudolfinerhaus, in der Wiener Privatklinik und im Evangelischen Krankenhaus Wien durch.
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